Gefragt sind Analyse und Konstruktion – der Projektverbund KOKO EA

Innovative Testverfahren zeigen die Kompetenzen von Elektroniker

Mit dem Elektroniker/der Elektronikerin für Automatisierungstechnik widmet sich der Projektverbund KOKO EA einem sehr anspruchsvollen Berufsbild, das wie kaum ein anderes im gewerblich-technischen Bereich die komplexen Anforderungen an die berufliche Ausbildung verdeutlicht. Neben analytischen Fähigkeiten, zum Beispiel bei Fehlerdiagnosen, müssen die Auszubildenden auch in der Lage sein, Steuerungssysteme und Fertigungsprozesse anzupassen und relevante Elemente entsprechend neu zu programmieren – sie brauchen also gleichermaßen analytische und konstruktive Kompetenzen. Daher zielt das Projekt darauf ab, mit Hilfe neuer Technologien Messinstrumente zu entwickeln, die die Handlungskompetenz der Auszubildenden in diesem Beruf erfassen und dabei sowohl die analytische als auch die konstruktive Ebene berücksichtigen. Realisiert wird dies über Simulationsmodelle, die in dieser Form europaweit richtungweisend sind. Bei der Entwicklung der Testinstrumente kann auf bereits vorliegende Untersuchungen für Elektroniker/-innen in Energie- und Gebäudetechnik sowie Mechatroniker/-innen aufgebaut werden. Angestrebt wird, sie über die Messung von Kompetenzausprägungen hinaus auch im Prüfungskontext sowie in der Weiterbildung einsetzbar zu machen.

Projektbeteiligte:
• Universität Stuttgart, Prof. Dr. Reinhold Nickolaus (Verbundkoordination)
• Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Prof. Dr. Bernd Geißel
• Elektro Technologie Zentrum (etz) der Innung für Elektro- und Informationstechnik Stuttgart, Dr. Jürgen Jarosc 

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