Der Blick fürs große Ganze – der Projektverbund DomPL-IK

Von Industriekaufleuten werden gut begründete Problemlösungen erwartet

Das Verbundprojekt DomPL-IK zielt darauf ab, die Problemlöseprozesse in Entscheidungsfeldern des Controllings zu ergründen. Dabei bezieht sich das zugrunde gelegte Verständnis von Controlling vor allem auf die Steuerung von Geschäftsprozessen. Es deckt somit einen breiten Tätigkeitsbereich angehender Industriekaufleute ab, denn diese benötigen den „Blick fürs große Ganze“. Bei der Entwicklung entsprechender Problemszenarien liegt ein besonderes Augenmerk auf den Anforderungen der Praxis und der Authentizität der Problempräsentationen. Um die Kompetenz zur Problemlösung valide zu messen, sollen nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die entsprechenden Prozesse sichtbar gemacht werden. Hierbei werden neben den kognitiven Voraussetzungen (Wissen) auch motivational-emotionale Aspekte berücksichtigt. Sie tragen dazu bei, die Leistung der Auszubildenden – sowohl im Test als auch in der Praxis – abzubilden. Resultat ist ein aus mehreren Problemszenarien bestehender Test, der es ermöglichen soll, die entsprechenden Kompetenzen auf unterschiedlichen Stufen zu erfassen und die gewonnenen Erkenntnisse für die Praxis zu nutzen.

Projektbeteiligte:

• Universität Bamberg, Prof. Dr. Detlef Sembill / Dr. Andreas Rausch (Verbundkoordination)
• Universität Mannheim, Prof. Dr. Jürgen Seifried
• Universität Bremen, Prof. Dr. Karsten Wolf
• Universität Frankfurt, Prof. Dr. Eveline Wuttke
• DIPF, Dr. Thomas Martens

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